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Genussmittel E-Zigarette

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Millionen von Menschen möchten nicht auf lieb gewonnenes Ritual und auf das Rauchen einer Zigarette verzichten. Natürlich weiß jeder, dass es ungesund ist und dass der Nikotin, der in Tabakzigaretten enthalten ist  dem Körper langfristig schadet und zu Krankheiten führen kann. Für einige war das auch der Grund mit dem Rauchen aufzuhören. Aber was so einfach klingt, ist nicht einfach. Deshalb ist die E-Zigarette für viele starke Raucher eine Alternative, mit der man die Möglichkeit hat, langsam mit dem Rauchen aufzuhören.

Und tatsächlich schaffen es immer mehr Raucher mit Hilfe der E-Zigarette erfolgreich vom ungesunden Glimmstängel wegzukommen. Das Dampfen einer E-Zigarette wird auch zu einem lieb gewordenen Ritual, das allerdings deutlich weniger dem Körper schadet, als das Rauchen einer Tabakzigarette.

  • Die elektrische Rauch- bzw.- Dampf-Alternative ist nicht nur Rauchersatz, sondern auch der Ausdruck eines modernen Lifestyles. Prominente wie Paris Hilton oder Jonny Depp dampfen die die E-Zigarette schon seit langem.

Genussmittel

Die elektronische Zigarette ist ein Genussmittel und das Zubehör ist langfristig billiger und günstiger als bei klassischen Zigaretten. Schöner Nebeneffekt ist auch das Umgehen des Rauchverbots. Denn es gibt kein Rauch, sondern nur Dampf und der gefährdet keine Passivraucher und nicht die Gesundheit der Mitmenschen. In vielen Bundesländern sind E-Zigaretten als Dampfgerät in Restaurants, Gaststätten, Bars und Kneipen erlaubt. Weiterer Vorteil: Die Dampfwolke einer E-Zigarette verfliegt sehr schnell. Außerdem wird sie von dem meisten Menschen aufgrund der duftenden Aromastoffe sogar als angenehm empfunden. Von Menthol bis zum Tabak- oder Schokoladenaroma – die Liquids gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Ein Aromafläschchen (Liquid) reicht in Zigaretten umgerechnet für rund 60 Stück.

Dampf

Der Dampf der elektronischen Zigaretten beinhaltet vergleichsweise wenig belastende Stoffe. Während der verbrannte Tabak in der klassischen Zigarette rund 9.000 verschiedene giftige und krebserregende Verbrennungsinhaltsstoffe beinhaltet, sind im Dampf der elektronischen Zigarette nur rund 100 Inhaltsstoffe. Wer beim Dampfen nicht auf Nikotin verzichten möchte, der kann sich seine E-Zigarette mit Nikotin-Liquids füllen. Bisher gibt es keine Erkenntnisse, dass das Dampfen von E-Zigaretten auch nur annähernd so schädlich wie die klassischen Zigaretten ist.

 

 

Inhalt

Inzwischen gibt es viele variantenreiche E-Zigaretten-Modelle in Box- und beispielsweise in Röhrenform. Grundsätzlich besteht eine elektronische Zigarette aus einem Mundstück, einem Tank (für die Flüssigkeit=Liquid), einem Verdampfer sowie einem Akku. Zieht der Raucher bzw. Dampfer an der Zigarette, wird das Liquid am Mundstück inhaliert und anschließend vernebelt. Dabei kommt es nicht zu dem typischen Glimmen einer Zigarette, aber einige Modelle verfügen über eine LED- Anzeige, die die Glut imitiert. Das Liquid  enthält Glyzerin, Ethanol, Wasser, Propylenglykol und verschiedenste Aromastoffe. Nikotin ist wahlweise auch in einigen Modellen, aber trotzdem weisen die E-Zigaretten weder Teer noch Tabak auf.

Die coolsten Lamborghini-Modelle im Überblick

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Coole Lamborghini-Modelle

Durch Traktoren wurde er reich, mit Lamborghinis steinreich: Ferrucio Lamborghini wäre im April 100 Jahre alt geworden. Der Erbauer der Luxus-Sportwagen schuf den Grundstein seines Vermögens mit Traktoren. Er kaufe 1946 ausrangierte Militärfahrzeuge auf und baute sie zu landwirtschaftlichen Maschinen um. Weil er sich mit dem „Commendatore“ Enzo Ferrari verworfen hatte, baute er seinen eigenen Sportwagen – und war fortan Ferraris schärfster Konkurrent. Aus diesem Disput  heraus wurde 1963 der 350 GT, der erste Lamborghini-Sportwagen, gebaut:  Zwölf Zylinder in V-Bauweise, 350 PS, 3,5-Liter Hubraum, 350 PS, bis zu 260 km/h schnell. Damit war der Lamborghini jedem Porsche seiner Zeit haushoch überlegen. Die Nachfolger des ersten Lamborghini waren Gelb, Orange oder Giftgrün, während ein Aston Martin in Anthrazit, dunklem Blau oder Schwarz glänzte und die Ferrari-Fans ihr knalliges Rot liebten. Mittlerweile gibt es auch silberfarbene Modelle und selbst in Ferrari-Rot sind die Luxusautos zu haben.

Lamborghini Miura

1966 kam der zukunftsweisende Lamborghini Miura P 400 auf den Markt und ließ den Ferrari mit 275er Frontmotor nicht mehr ganz so glänzend aussehen, denn der Zwölfzylinder-Mittelmotor im Mirura war quer eingebaut. Der Miura verfügte über die schwarzen Umrandungen der offenen Klappscheinwerfer, die als „Augenbrauen“ bekannt wurden.

Lamborghini Marzal

Eine Sensation war 1967 der futuristische, viersitzige Lamborghini Marzal mit Glas-Flügeltüren. Mit diesem üppig verglasten Modell drehte 1967 das Fürstenpaar aus Monaco Gracia Patricia und Rainier eine Extra-Ehrenrunde vor Beginn des Formel1- Grand Prix.

Lamborghini Espada

Der futuristische und  extravagante Marzal wurde nicht in Serie gebaut, aber 1968 wurde aus dem Prototyp der Lamborghini Espada entwickelt. Er verfügte über Doppelscheinwerfer im vertikalen Kühlergrill und auf der Motorhaube waren die unverwechselbaren NACA-Lufteinlässe zu sehen, die dem Flitzer ein unnachahmbares Design-Detail schenkten. Ausgestattet mit einem V12-Motor verarbeitete das Triebwerk zunächst 325 PS.

Lamborghini Countach

Mitten in der deutschen Energiekrise Ende des Jahres 1973, kam Lamborghini mit dem Countach, der erneut dem Ferrari die Schau stehlen konnte. Der italienische Automobildesigner Marcello Gandini designte die Form des Lamborghini-Flaggschiffs mit dem eingebauten V12-Motor komplett neu.

Lamborghini Urraco

1972 saß Ferruccio Lamborghini bereits fest im Sattel des hart umkämpften Sportwagengeschäfts. Mit dem Lamborghini Urraco wollte er ein kostengünstiges Coupé anbieten. Die Designgebung kam wieder vom italienische Automobildesigner Gandini, der einen neu entwickelten V8-Motor einsetzte, der anfangs nur mit einem 2,5-Liter-Hubraum auskommen sollte, der dann aber im Jahr 1974 auf insgesamt drei Liter ausgeweitet wurde.

Lamborghini Gallardo

Die erste Version des Lamborghini Gallardo kam 2003 auf den Markt. Weitere Modelle folgten 2008 und 2012. Des weiteren gibt es etliche Spezialeditionen des Lamborghini Gallardos, wie zum Beispiel der Gallardo LP 560-4 Noctis und der Gallardo LP 570-4 Squadra Corse. Der Gallardo hat einen 5.0 – 5.2 Liter Motor (368–419 kW), eine Länge von 4.3 bis 4.386 Meter und wiegt 1330 – 1570 Kilogramm.

Lamborghini Diablo

Von Null auf 100  kam der 492 PS starke Lamborghini Diabolo mit V12-Motor in genau 4,09 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 325 km/h. Hier wurde jede einzelne Stelle hinter dem Komma beim Sprinten gezählt und so konnte der Diabolo im Jahr 1990 den schönen erfolgreichen Titel „Schnellster Seriensportwagen der Welt“ zurück nach Sant’Agata – zum Lamborghini-Firmensitz – holen.

Lamborghini Veneno

Zum 50-jährigen Lamborghini-Jubiläum im Jahr 2013 stellte der Sportwagenhersteller sein schnellstes Sportwagen-Modell aller Zeiten vor. Der einmalige Lamborghini Veneno verfügt über ein 6,5-Liter- V12-Triebwerk, Liter, 750 PS und hat dabei ein Leergewicht von nur 1,5 Tonnen. Drei Sportwagen Veneno wurden nur zwischen 2013 und 2015 gebaut. Alle drei Luxus-Fahrzeuge sind mittlerweile verkauft. Der Kaufpreis eines Veneno belief sich auf drei Millionen Euro…

 

Hier gibt es aktuelle Fotos und eine Mietgelegenheitfür den Lamborghini Gallardo.

Schweizer Kultur – ohne Brauchtum undenkbar

Lebendig, unterhaltsam und vielfältig – so präsentiert sich das Brauchtum in der Schweiz. Auch das kulturelle Angebot ist abwechslungsreich und bunt. Die Schweiz ist heute mehr denn je offen für neue kulturelle Impulse, aber noch wichtiger nehmen es die Eidgenossen mit dem Erhalt dieses Erbes.
Immerhin werden in der kleinen Schweiz vier Landessprachen sowie zahlreiche Schweizer Dialekte gesprochen. Das Leben in den Bergen und die dortige Kultur unterscheiden sich von dem Leben in einem Gebirgstal und auch das Leben in einer Großstadt verläuft anders.

Auf den Spuren der Brauchtümer

Was ist Brauchtum? Laut Wikipedia ist es „eine innerhalb einer Gemeinschaft entstandene, regelmäßig wiederkehrende, soziale Handlung von Menschen in festen, stark ritualisierten Formen. Bräuche sind Ausdruck der Tradition. Sie dienen ihrer Erhaltung und Weitergabe sowie dem inneren Zusammenhalt der Gruppe“.

Dazu zählen unter vielen weiteren:

Adventskalener
Zu einem bekannten Brauchtum und fester Bestandteil der weihnachtlichen Tradition in der Schweiz ist der berühmte Adventskalender mit den 24 Fenstern, die nacheinander geöffnet werden. Die vier Wochen vor den Heiligen Abend ist die Adventszeit, in der man früher den Kindern die Tugend der Geduld beibrachte und sie dann später dafür belohnte.

Trychle in Meiringen
Böse Geister werden von den Trychlern (Schellern) ab Mitternacht jedes Jahr vom 26. Dezember bis Silvester mit Trommeln und Glocken im Berner Oberland vertrieben. Mit Viehschellen und verkleidet versammeln sich die Männer von Meiringen auf dem Dorfplatz und ziehen dann bis Silvester musizierend durch die Straßen.

Tschäggättä
Früher durften der Tradition nach nur unverheiratete Männer den Brauch ausüben, um auf der Suche nach einer Frau zu sein und durften sie verfolgen: Im Wallis im Lötschental gehen ab 3. Februar bis Aschermittwoch die Tschäggättä („gefleckt, getüpfelt“) in den Dörfern um. Sie sind mit Schaffellen und Ziegenfellen behangen und tragen als bunt bekleidete Fastnachtsgestalten beängstigende Masken. Die Masken waren früher Ausdruck der Rebellion, des Chaos und der Anarchie.

Basler Fastnacht
sie ist eines der spektakulärsten Volksbräuche in der Schweiz. Morgens um vier Uhr an einem Montag in der Woche nach Aschermittwoch werden in der Stadt zur Eröffnung der Fastnacht („Morgestraich“) alle Lichter ausgelöscht und man hört Trommeln und Pfeifen, die von maskierten und kostümierten Gestalten stammen, die durch die Gassen ziehen. Die Basler Fastnacht reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Liebenswerte Klischees in der Schweizer Kultur

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In der Schweiz – wie auch in jedem anderen Land – gibt es eine Vielzahl von kulturellen Eigenheiten, die allein nur für die Schweiz typisch sind. Sie werden daher auch von „außerhalb“ als typisch schweizerisch betrachtet. Die Schweizer sind schon einzigartig. Sie lassen jedenfalls ihre italienischen, französischen, deutschen und österreichischen Nachbarn mit typisch eidgenössischen Eigenheiten gerne immer wieder amüsiert und verwundert zurück.

Lustige Sprache – Wenn Schweizer Kinder Geld bekommen heißt das Sackgeld. Bei den Deutschen heißt es in die Tasche greifen, in der Schweiz: In den Sack greifen. Also ist das berühmte Schweizer Taschenmesser ein Sackmesser, aber ein Taschentuch ist noch lange kein Sack-, sondern ein Nastuech.

Schwyzerdütsch – Spaß haben die Schweizer, wenn ein Deutscher in einem Restaurant oder Café für sich ein Müsli bestellt. Kein Schweizer würde eine kleine Maus (Müsli), bestellen. Die in der Schweiz besonders beliebte Spezialität heißt nämlich Müesli.

Bankgeheimnis – es ist unantastbar und steht für alles, was die Welt mit dem Schweizer Finanzwesen verbindet. Nämlich Diskretion, allerlei Geschäfte und vor allem Zuverlässigkeit. Und selbst die Schweizer Nationalmannschaft („Nati“) hat ihr eigenes Bankgeheimnis: Denn er Joker auf der Auswechselbank ist, wird hier mit Sicherheit eben auch ein Geheimnis bleiben.

Schweizer Uhren – ticken anders. Wenn man in der Schweiz auch nur eine Minute zu spät kommt, so wird das als sehr unhöflich empfunden. Bei zwei Minuten über der Zeit gilt man als Grobian und bei drei Minuten wird man für einen Barbaren gehalten. Der Zwang zur Pünktlichkeit hängt sicher mit den wunderbaren und fantastischen Schweizer Uhren zusammen, die sündhaft teuer sind.

Ziemlich typisch schweizerisch ist das Länderkürzel CH (Confoederatio Helvetica). Es wurde deshalb gewählt, damit keine der vier offiziellen Landessprachen bevorzugt wird…

Kultur und Leben in Schweizer Städten

Schon Johann Wolfgang von Goethe war verliebt in die romantische Schweizer Hauptstadt Bern und schrieb an seine Charlotte „Sie ist die Schönste, die wir je gesehen haben“. Das war im Jahr 1779, als sich der große deutsche Dichter in Bern aufhielt.

Aber auch noch heute verzaubert Bern seine Besucher mit ihrem Reichtum an Kultur, Muse und Genuss. Hektik und Eile gibt es nicht wirklich für die Bernerinnen und Berner. Sie genießen das Leben und nehmen sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Bern – die schönste Blumenstadt Europas, Geburtsort Relativitätstheorie von Einstein, hier steht die Wiege der weltweit bekannten Schokolade von Toblerone und sie ist Standort der größten Paul-Klee-Sammlung der Welt. Das Paul Klee Zentrum präsentiert regelmäßige Ausstellungen zum einem immer wechselnden Thema aus den rund 4.000 beherbergten Werken aus der weltweit bedeutendsten Klee-Sammlung.

Außerdem gehört die unverändert erhaltene mittelalterliche Altstadt von Bern seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Bereits im Jahre 1191 wurde die Stadt Bern gegründet und die unverwechselbare Altstadt wird geprägt von ihren sechs Kilometern Laubengängen, dem Figurenbrunnen aus der Renaissance, dem Münster, den weitgehend erhaltenen Sandsteinfassaden sowie einer einzigartigen Dächer-Landschaft.

Basel – Kulturhauptstadt der Schweiz

In keiner anderen Stadt in der Schweiz wird Kultur gefeiert, gelebt, gemacht und gefördert wie in Basel. Auf einer relativ kleinen Fläche wird ein außerordentlich abwechslungsreiches und international geachtetes Kulturangebot offeriert.

Basel verfügt allein über rund 40 Museen, die antike und gegenwärtige Kunst sowie bildende Kunst beinhalten. Darunter sind bekannte und beliebte hochkarätige Sonderausstellungen der Fondation Beyeler, des Antikenmuseums und des Kunstmuseums. Selbst renommierte Kunstkritiker der britischen „The Times“ erkannten die Qualität und ernannten 2013 das Kunstmuseum Basel zum fünftbesten internationalen Museum

Aber auch außerhalb der Museen spielt Kunst in Basel eine große Rolle. Wo immer man auch geht und steht, trifft man auf Kunst in der Stadt: Die Skulptur des amerikanischen Richard Serras „Intersection“ auf dem Theaterplatz, der „Fasnachtsbrunnen des Schweizer Malers und Bildhauers Jean Tinguely und die „Helvetia“ von Bettina Eichin auf dem Kleinbasler Brückenkopf. Das sind nur drei von vielen Kunstwerken, die man beim Flanieren durch Basel entdecken kann.

Auch Musik hat eine hohe Priorität in Basel. Hier ist das international bekannte Sinfonieorchester und das Kammerorchester zuhause sowie die Schola Cantorum Basiliensis, die Basel den Ruf als Hochburg der klassischen Musik einbrachte. Aber auch für Jazz-, Rock- und Pop-Liebhaber finden sich die verschiedensten Veranstaltungen und Konzerte.
Das Theater Basel war 2009 und 2010 “Opernhaus des Jahres” und es ist das größte Dreispartenhaus in der Schweiz: Es beherbergt Ballett, Schauspiel und Oper.

Zürich

Aber auch Zürich kann sich mit seinem überwältigendem Kulturangebot, seinen über 50 Museen und mehr als 100 Galerien sehen lassen. Die Stadt ist reich an kulturellen Höhepunkten und gehört weltweit zu den führenden Städten für Kunsthandel. Kultur auf höchstem Niveau bieten das Opernhaus, das Tonhalle-Orchester sowie das Schauspielhaus Zürich.
Die Stadt Zürich fördert kulturelles Schaffen und organisiert kulturelle Veranstaltungen wie die Tage für Neue Musik, das Zürcher Theater Spektakel, die Serenaden, das Musik- und Literaturpodium sowie die Ausstellungen im Zürcher Stadthaus.

Schweizer Kultur – immer auch ein Stück Geschichte

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Die Schweiz – ein kleines Land mit einer gelebten Vielfalt an Kulturen und Konfessionen. Hier leben die Menschen in Kantonen in einer gesellschaftlichen Akzeptanz von verschiedenen Sprachen wie dem Schweizerdeutsch oder auch mit dem Rätoromanischen in Graubünden.

Die Schweiz verfügt über ein reiches Geistesleben und eine abwechslungsreiche Kulturszene, in der schon bedeutende Schriftsteller, Wissenschaftler und Kunstschaffende fruchtbare Arbeitsbedingungen gefunden haben. Wie nirgendwo gibt es unter den Schweizern ein weit verbreitetes privates Mäzenatentum und das Engagement für Kultur ist in Gesellschaft und Politik hoch angesehen. Die Schweiz ist ein besonderes Land – und das nicht nur im gesellschaftlichen und kulturellen Sinn, sondern auch in Wirtschaft und Politik.

Die vielfältige Kulturlandschaft des Landes ist ein starker Trumpf für die historische und landschaftlich reichhaltige Schweiz. Daher beruht auch das Gefühl von Zusammengehörigkeit auf dem gemeinsamen Kulturerbe

Weltkultur- und Naturerbe

Das Bundesamt für Kultur will das Kulturerbe der Schweiz schützen, erhalten, vermitteln und zugänglich machen. Es engagiert sich für den Schutz von historischen Bauten und der Erschließung des immateriellen Kulturerbes. Historische Städte, unversehrte Kulturlandschaften, Einzelbauten und archäologische Fundstätten sind von einer herausragenden Bedeutung für die Lebensqualität in der Schweiz.
In das schweizerische Kulturerbe wurden bis heute der die Kulturlandschaft Weinbaugebiet Lavaux, Stiftsbezirk St. Gallen, das Benediktinerinnen-Kloster St. Johann in Müstair, die Berner Altstadt, die Burgen und die Stadtbefestigung von Bellinzona, , die Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina, La Chaux-de-Fonds/Le Locle, die Uhrenindustrie sowie die Pfahlbauten um die Alpen aufgenommen. Das Naturerbe sind die Schweizer Tektonikarena Sardona , Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch und der Monte San Giorgio.

Außerdem gibt es im Zuge des Übereinkommens mit der UNESCO eine „Liste der lebendigen Traditionen“ in der Schweiz. Diese Liste wird gemeinsam mit den kantonalen Kulturstellen geführt und ist als Dokumentation des immateriellen Kulturerbes auf www.lebendige-traditionen.ch zugänglich. Darin enthalten sind vom Bundesamt für Kultur, von kulturellen Vertretern der Kantone und der Schweizerischen UNESCO-Kommission derzeit 167 ausgewählte Traditionen.
Unter vielen weiteren sind in der „Liste der lebendigen Traditionen“: Appenzeller und Toggenburger Alpfahrt, Bauernmalerei rund um den Säntis, Corso fleuri (Blumenumzug in Neuenburg), Eidgenössisches Feldschiessen, Fondue, Hornussen oder auch das Knabenschiessen.